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Image by Giammarco Boscaro

Trockene Augen

Trockene Augen (Sicca Syndrom)

Autor:

ICD-10:   H04.1   Sonstige Affektionen der Tränendrüse

Trockene Augen, auch Sicca Syndrom genannt, sind oft die Ursache für   brennenden, juckenden oder leicht geröteten Augen. Diese werden entweder   durch eine Störung der Zusammensetzung des Tränenfilms oder durch eine beschleunigte   Verdunstung der Tränen verursacht. Neben der Vermeidung von Risikofaktoren   besteht eine breite Auswahl an Tränenersatzmittel und alternativen   Therapieoptionen. Es gibt eine Vielzahl an Auslösern und Krankheiten mit   ähnlichen Symptomen. Im Rahmen der Untersuchung durch einen Augenarzt können   andere Krankheiten ausgeschlossen werden und die besten individuellen   Therapiemöglichkeiten gefunden werden.

Das Wichtigste auf einen Blick

Das Wichtigste auf einen Blick

Definition

Störung des Tränenfilms

Ursachen

Meibomdrüsen Dysfunktion, Hormonale Veränderung, Sensorische/ Motorische Störungen, Lagophthalmus, Kontaktlinsen, Klimaanlage

Symptome

Rötung, Juckreiz, Fremdkörpergefühl, Brennen, Tränen, Schmerzen

Diagnostik

Spaltlampenuntersuchung, Schirmer Test

Therapie

Befeuchtende Therapie und Salben, Grunderkrankungen behandeln

Prognose

Chronischer Verlauf

Vorbeugung

Ausreichend Flüssigkeitszufuhr, Pausen bei Bildschirmarbeit, ausreichende Luftfeuchtigkeit

Trockene Augen - Definition

Der Begriff „trockene Augen“   bezeichnet eine „multifaktorielle

Erkrankung des Tränenfilms und der Augenoberfläche, die mit okulären   Symptomen, Tränenfilminstabilität, Visusminderung und möglicher Schädigung der   Augenoberfläche verbunden ist“. Der Begriff Keratokonjunktivitis Sicca (KCS)   oder Sicca Syndrom wird dabei Synonym verwendet.


Werden Augen durch einen Vitamin A Mangel ausgelöst, spricht man von   einer Xerophthalmie. Komplett zu einer Keratinisierung des Auges infolge von   Narben, so wird dies als Xerosis bezeichnet.

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Trockene Augen - Hintergrundwissen

Tränenfilm

Der Tränenfilm des Auges setzt sich aus drei unterschiedlichen   Bestandteilen oder „Phasen“ zusammen.

  • Fettphase (Lipidschicht) – Verhindert Verdunstung

  • Wässrige Phase (wässrige Schicht) – Wasser,   Elektrolyte, Proteine

  • Muköse Phase (Muzinschicht) – Kontakt zur   Oberfläche des Auges


Durch den regelmäßigen   Lidschlag verteilt sich der Tränenfilm auf der Oberfläche des Auges. Hierfür   ist ein normaler Blinzelreflex notwendig sowie ein gesundes Hornhautepithel   und ein guter Kontakt zwischen der Augenoberfläche und den Augenlidern.


Die Regulierung der   Produktion des Tränenfilms wird auf unterschiedliche Arten gesteuert. Die   Lipidproduktion erfolgt durch Androgene. Während Östrogen und Progesteron für   eine normale Funktion der Tränendrüse und Bindehaut sorgen. Neben der   hormonellen Regulierung Sorgen die Nervenfasern an Tränendrüse und   Becherzellen zu einer Regulierung der wässrigen Schicht und der   Muzinschicht.

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Trockene Augen - Symptome

Patienten mit Störungen des   Tränenfilms klagen oft über Trockenheit oder Fremdkörpergefühle sowie ein   Brennen der Augen. Dieses nimmt im Laufe des Tages zu oder verstärkt sich bei   langen, konzentrierten Arbeiten (z.B. Bildschirmarbeit, Lesen). Außerdem besteht oft ein verschwommenes   Sehen und es kann zu einem verstärkten Tränenfluss kommen. Bei länger   bestehender Trockenheit kann es außerdem zu einer Rötung oder Verkrustung der   Augenlider kommen.


  • Trockenheit

  • Brennen

  • Fremdkörpergefühl

  • Jucken

  • Vermehrtes Tränen

  • Verschwommenes Sehen

  • Rötungen

  • Schmerzen

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Trockene Augen – Ursachen & Risikofaktoren

Generell kann man die Ursachen   für trockene Augen in unterschiedliche Kategorien einteilen. Hierbei werden insgesamt 3 Formen unterschieden:

  • Tränenfilmstörung

  • Evaporative Ursachen

  • Mischformen


Tränenfilmstörungen

  • Hormonale Veränderungen

  • Sensorische Blockade

  • Bindehautvernarbung

  • Medikamente

  • auto-immunmediiert

  • Vitamin A Mangel


Hormonale Veränderungen

Störungen des Tränenfilms werden oft durch hormonale Veränderungen   verursacht. So ist die häufigste Ursache für Störungen des Tränenfilms die   altersbedingte Hyposekretion. Frauen sind von Tränenfilmstörungen häufiger   betroffen als Männer. Dies wird auf Veränderungen im Testosteronspiegel   zurückgeführt.


Sensorische Blockade

Im Normalfall ist das Auge gut innerviert und eine beginnende   Trockenheit wird von den Nerven des Auges registriert, an das Gehirn   weitergeleitet und die Tränenfilm-Produktion gesteigert.

In Folge von Verletzungen (z.B. Unfall, Infektionen, refraktive   Chirurgie, Kontaktlinsen) oder Krankheiten (Parkinson, Riley-Day-Syndrom) kann   es zu sensorischen oder motorischen Reflexverlusten kommen.


Bindehautvernarbung

Besteht eine Vernarbung der Bindehaut, so kann es zu einer Verlegung   der Tränendrüsengänge kommen. Ursachen für eine Vernarbung können neben einer   Verätzung Krankheiten wie ein vernarbendes Pemphigoid, das   Steven-Johnson-Syndrom oder ein chronisch bestehendes Trachom sein.


Medikamente

Auch in Folge von Medikamenten ist eine Trockenheit des Auges eine   bekannte Nebenwirkung. So können Antihistaminika, Blutdruckmedikamente,   Anti-Babypille oder andere Wirkstoffe zu einer Trockenheit des Auges   führen. Vorbeugend kann bei der   Medikamenteneinnahme und unmittelbar danach Flüssigkeit (z.B. Wasser)   getrunken werden.


Auto-immunmediiert

Unterschiedliche Erkrankungen wie Rheumatoide Arthritis, Sjögren   Syndrom, Diabetes mellitus oder Schilddrüsenfunktionsstörungen können   ebenfalls zu einer Störung des Tränenfilms führen.


Evaporative Ursachen

  • Meibom Drüsen Dysfunktion (MGD)

  • Lagophthalmus

  • Umweltfaktoren

  • Zwinker-Rate

  • Kontaktlinsen Tragdauer


Meibom Drüsen   Dysfunktion (MGD)

Bei der Meibom Drüsen Dysfunktion ist eine chronische, Störung der   Funktion der Meibom Drüsen im Augenlid. Diese wird meist durch eine Verlegung   der Drüsen in Kombination mit einer qualitativen und quantitativen   Veränderung der Drüsensekretion (z.B. Veränderungen der Zusammensetzung des   Öls) verursacht. Der Ölmangel in der Lipidschicht begünstigt das Verdunsten   und führt somit zu einer reduzierten Stabilität des Tränenfilms.


Lagophthalmus

Bei einem Lagophthalmus besteht ein inkompletter Lidschluss. Dieser   kann infolge einer Fazialisparese bei Vernarbungen im Bereich der Augenlider   oder bei schwerem Exophthalmus bestehen.


Umweltfaktoren

Die Umweltbedingungen können trockene Augen begünstigen. Luftfeuchtigkeit,   Temperatur und Luftzüge spielen eine wichtige Rolle. Bei höheren Temperaturen   oder niedriger Luftfeuchtigkeit verdunstet der Tränenfilm schneller. Aber   auch bei Aufenthalt in Wind oder Luftzügen wird ein Verdunsten begünstigt.   Aber auch Tabakrauch, Autogebläse, Klimaanlagen und viele andere   Umweltfaktoren können zu trocken Augen führen.


Zwinker-Rate

Im Durchschnitt zwinkern wir 20 mal pro Minute. Durch Arbeit am   Bildschirm kann sich dies jedoch deutlich reduzieren und führt somit zu einem   schnelleren Austrocknen.


Kontaktlinsen Tragdauer

Zu langes Tragen von Kontaktlinsen, insbesondere von Kontaktlinsen mit   einer niedrigen Sauerstoffdurchlässigkeit begünstigt die Verdunstung des   Tränenfilms, reduziert den Tränenfluss und führt zu einem höheren   Infektionsrisiko.


Mischform

Schätzungsweise handelt es sich bei 90% der Betroffenen um Mischformen   der beiden oben genannten Ursachen.

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Trockene Augen - Diagnostik

Trockene Augen können oft bereits im Gespräch anhand der geschilderten   Beschwerden und des Verlaufs vermutet werden. Im Rahmen der augenärztlichen   Untersuchung können Veränderung des Tränenfilms sowie Folgeschäden   festgestellt werden. Nur selten   sind zusätzliche Untersuchungen notwendig.


Spaltlampen Untersuchung

Oftmals zeigt sich   eine bestehende Posteriore Blepharitis oder Meibom Drüsen Dysfunktion. Die   Bindehaut kann leicht gerötet sein oder bereits eine beginnende Keratinisierung   aufweisen. Anhand des bestehenden Tränensees können Rückschlüsse auf das   Volumen des Tränenfilms gemacht werden. In der Regel hat der marginale   Tränenmeniskus eine Höhe von etwa 1mm. Bei trockenen Augen kann ein   muskulöser Debris bestehen, der sich bei jedem Augenschlag bewegt. Auch   kleine Schleimfäden können vorhanden sein. Auf der Hornhaut können sich   punktförmige Erosionen bilden, die sich mit Fluorescein oder Bengalrosa   anfärben lassen.


Tränenfilmaufrisszeit

Bei der Überprüfung   der Tränenfilm-Aufriss Zeit (Break Up Time, BUT) von Fluorescein-haltigen   Tropfen haltigen Tropfen das Intervall bis zum Erscheinen des ersten   trockenen Flecks gemessen. Eine Aufrisszeit von weniger als 10 Sekunden ist   als pathologisch zu werten.


Schirmer-Test

Mithilfe des   Schirmer-Tests können Aussagen über die wässrige Phase des Tränenfilms   getroffen werden. Hierfür wird ein spezielles Filterpapier in die Augenlider   eingehängt und gemessen, wieviel mm des Teststreifens nach 5 Minuten   befeuchtet sind.


Zusätzliche Untersuchungen

In speziellen Fällen   können zusätzliche Untersuchungen notwendig sein. Hierzu zählen:

  • Fluoreszein-Clearance-Test

  • Lactoferrin

  • Phenol-Streifentest

  • Tränenmeniskometrie

  • Bestimmung   der Tränenosmolarität

  • Impressionszytologie

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Trockene Augen - Therapieansätze

Aufklärung

Betroffene sollten   darüber informiert werden, dass es sich um eine chronische Erkrankung   handelt, die oft wellenförmig mit Phasen der Besserung aber auch Verschlechterung verläuft.


Auch die Bedeutung der   Umweltfaktoren sollte noch einmal ins Bewusstsein gerufen werden. Viele de   Umweltfaktoren (Computer, Heizungsluft, Air Conditioning) können durch bewussten Lidschläge oder Vermeidung deutlich reduziert werden. Bei einem   hohen Leidensdruck kann nach Rücksprache mit dem behandelnden Hausarzt oder Internisten gegebenenfalls eine Therapieumstellung erfolgen, wenn aufgrund   von Medikamenten (z.B. Hormonersatztherapie, Betablocker, Antidepressiva) ein hoher Leidensdruck durch trockene Augen besteht. Außerdem muss dem Patient   bewusst gemacht werden, dass es eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, bevor Maßnahmen (Lidrand-Pflege, Cyclosporin A, Eigenserum-Tropfen) zu wirken   beginnen.


Tränenersatzmittel

Obwohl   Tränenersatzmittel einen der wichtigsten Maßnahmen der Behandlung von   trockenen Augen darstellen, gibt es keine großen randomisierten Studien, welche das Breite Angebot an Tränenersatzmitteln vergleichen. Befeuchtende   Tropfen können den komplexen Aufbau des Tränenfilms nicht perfekt ersetzten   und dienen meist nur als Benetzungsmittel.


Ein optimales   Tränenersatzmittel sollte folgende Eigenschaften besitzen:

  • Konservierungsmittelfreies   Polymer

  • Elektrolyte   analog zum Tränenfilm (Bikarbonat , Kalium, Kalzium, Natrium, Magnesium)

  • pH   Wert = neutral/ minimal alkalisch

  • niedrige   Osmolarität


Antiinflammatorische Therapie

Da trockene Augen oft   mit einer klinischen Entzündung einhergehen, ist die antientzündliche   Therapie, ein wichtiger Bestandteil der Behandlungsmaßnahmen. 


Glukokortikoidhaltige Augentropfen können über kurze Zeiträume verordnet werden und bei gutem   Ansprechen ist ein Wechsel auf Cyclosporin A zu erwägen. In seltenen Fällen kann eine topische oder orale Therapie mit Antibiotika notwendig sein.


Weitere Behandlungsansätze

Es hat sich gezeigt,   dass die Therapie mit Omega 3 Fetten zu einer subjektiven Besserung der   Beschwerden bei Trockenen Augen ohne Grunderkrankung, aber auch nach Operationen oder bei Sjögren-Syndrom führt.


Bei Patienten mit   Sjögren-Syndrom kann eine systemische Therapie mit Cholinergika (Pilocarpin)   hilfreich sein. Neben der   Tränenfunktion kommt es auch zu einer Verbesserung der Bindehautoberfläche.


Lidrandhygiene

Zusätzlich zur   medikamentösen Therapie ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Behandlung des   trockenen Auges eine regelmäßige Lidrandpflege. Um eine dauerhafte   Verbesserung zu erreichen, muss die Lidrandpflege täglich durchgeführt werden   (vergleichbar mit Zähneputzen). Es kann 3-4 Wochen dauern, bis es zu einer   Verbesserung der Beschwerden kommt.


Die Lidrandhygiene   kann einfach selbstständig zu Hause durchgeführt werden. Hierfür soll   zunächst für einige Minuten trockene Wärme appliziert werden. Der Schmelzpunkt der Meibomlipide liegt bei etwa 30 Grad. Im Rahmen einer   Meibomdrüsendysfunktion kann dieser auf bis zu 35 Grad erhöht sein. Dies kann   mithilfe von warmen Gelkompressen, einer Rotlichtlampe oder speziellen Wärmebrillen aus der Apotheke erreicht werden. Anschließend werden die Lidränder   mithilfe eines Wattetupfers und einer verdünnten Lösung aus Babyshampoo oder   Natriumbikarbonat vorsichtig gereinigt. Auch spezielle Reinigungstücher   können in der Apotheke erhalten werden. Zusätzlich kann eine vertikale Lidmassage erfolgen. Dabei werden die   Augenlider vorsichtig in Richtung der Lidkante ausmassiert.

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Trockene Augen – Tränenersatzmittel

Povidon

(z.B. Lacophtal, Lacrisic, Protagent, Vidisept)

Wirkt leicht   viskositätserhöhend und ist insbesondere bei milder bis moderater Trockenheit   geeignet.


Zellulosederivate

(z. B. Artelac, Oculotect, Sic-Ophtal)

Zellulosederivate   begünstigen eine schnelle Abheilung von Oberflächendefekten, da sie   zusätzlich von Epithelzellen gebunden werden. Außerdem sind sie als   Gleitmittel gut verträglich.


Hyaluronsäure

(z.B. Artelac   advanced, Biolan, Hyabak, Hylan, Hylo-Comod, Vismed, Xidan)

Hyaluronsäure besitzt   aufgrund ihrer mukoadhäsiven Eigenschaft eine lange Wirksamkeit. Zusätzlich wirkt sie anti-oxidativ, erhöht die   Aufreißzeit des Tränenfilms und besitzt eine protektive Wirkung auf das   Epithel.


Hydrocypropyl Guar

(z.B. Systane)

Hydrocypropyl Guar   bildet bei Kontakt mit dem Tränenfilm des Auges eine gelartige Linse. Aus   diesem Grund ist es ideal bei Tränenfilmaufbaustörungen und Oberflächenverletzungen.


Carbomer/ Polyacrylsäure

(z.B. Corneregel,   Liposic, Vidisic, Visc-Ophtal)

Carbomer ist   muzinähnlich und erweitert das Spektrum in der Behandlung von Trockenen   Augen.


Befeuchtende Augensalben

(z. B. Regepithel,   Vitamin A Pos, Bepanthen)

Befeuchtende Augensalben   eignen sich insbesondere für die Anwendung in der Nacht und werden vor allem   bei schwerer Trockenheit sowie Lidschlussdefekten oder Oberflächendefekten   angewendet.


Lipidhaltige Tränenersatzmittel

(z.B. Artelac lipids,   Artelac Nighttime Gel, Visine Trockene Augen, Lipidmix, Tears Again Spray)

Liegt eine evaporative   Störung des Tränenfilms vor, so können lipidhaltige Tropfen oder Gele einen Verdunstungsschutz bieten.


Autologes Serum

Autologes Serum erhält   eine Vielzahl von Bestandteilen, die bei trockenen Augen im Tränenfilm   reduziert sind. Allerdings gelten Serumaugentropfen als Blutprodukt im Sinne   des Transfusionsgesetzes. Somit dürfen diese nur mit einer speziellen   Herstellungserlaubnis produziert werden.

Hinweis:   Werden Tränenersatzmittel häufiger als viermal täglich angewendet, sollten konservierungsmittelfreie Präparate empfohlen werden, da es sonst zu Schädigungen durch den Konservierungsstoff kommen kann.

Trockene Augen - Therapieschema

Von den Mitgliedern des Dry Eye Workshops wird eine stufenweise Anpassung   der Therapiemaßnahmen empfohlen.


Stufe 1 – Milde trockene Augen

  • Vermeidung   von Umweltfaktoren

  • Behandlung   von Grunderkrankungen (z.B. Lidfehlstellung)

  • Tränenersatzmittel

  • Lidrandhygiene


Stufe 2 – Moderate trockene Augen

Zusätzlich je nach   Ausprägung:

  • Lokale   Kortikosteroide

  • Topisches   Ciclosporin A

  • Omega-3/6

  • Punctum   plugs

  • Systemisches   Pilocarpin (bei Sjögren Syndrom)

  • Lokal/ oral Antibiotische Therapie (bei Blepharitis)


Stufe 3 – Schwere trockene Augen

Zusätzlich je nach   Ausprägung:

  • Verbandslinsen/   Gasdurchlässige Skleralinsen

  • Dauerhafter   Punctumverschluss (Kauterisierung)

  • Amnionmembranaufnähung   (bei Epitheldefekten)

  • Serumaugentropfen   (bei Autoimmunerkrankungen/ Kollagenosen)

  • Systemische   immunsuppressive Therapie (bei Systemerkrankungen)

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