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Floaters
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Sehen Sie kleine, schwarze Punkte oder Flecken? Herumfliegende Mücken oder haben das Gefühl vor Ihren Augen schwimmt etwas herum? Dann leiden Sie vermutlich unter sogenannten Floaters. Im Folgenden erfahren Sie, ob solche Glaskörpertrübungen gefährlich sein können, wie diese überhaupt entstehen und ob es Möglichkeiten gibt diese auch zu behandeln. Floaters werden oft auch „Mouche volantes“ oder „Glaskörpertrubungen“ genannt. Darunter versteht man ein Symptom, welches viele Menschen betrifft. Auch wenn die Ursache, Trübungen des Glaskörpers, harmlos ist, sollten Sie bei neu aufgetretenen Floaters dennoch Ihren Augenarzt aufsuchen.
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Floaters sind für die Betroffenen oft störend, in der Regel allerdings harmlos.
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Das Wichtigste auf einen Blick
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Das Wichtigste auf einen Blick
Definition
Verdichtung des Glaskörpers
Ursachen
Alterungsprozess
Symptome
Bewegende, schwarze Punkte, Flecken oder Mücken
Therapie
Meistens nicht notwendig (Laser, Operation)
Komplikation
Ausschluss anderer Ursachen nur durch den Augenarzt möglich!
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Floaters - Definition
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Floaters sind Trübungen im Glaskörper (Corpus vitreum) des Auges. Betroffene sehen diese als „dunkle, bewegliche Flecken“ im Sichtfeld.
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iD01_InhaltHinweis
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Floaters - Symptome
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Je nach Ausprägung können Floaters unterschiedlich wahrgenommen werden. Die Betroffenen bemerken oft schwarze, tanzende Punkte oder Fäden im Sichtfeld. Insbesondere beim Blick auf eine helle Fläche wie eine weiße Wand, den Himmel, einen hellen Bildschirm oder auch auf Buchseiten fallen diese Trübungen auf. Hierbei kommt es zu einem verstärkten Lichteinfall in die Augen. Dadurch werfen die Kollagen-Verklumpungen deutliche Schatten auf die Netzhaut, die von den Betroffenen wahrgenommen werden.
Diese Floaters werden auch „Mouche volantes“ genannt, da Sie oft wie eine herumschwirrende Mücke aussehen.
Floaters sind harmlose Veränderungen, die im Alter auftreten. Allerdings gibt es andere Augenerkrankungen, die durch sehr ähnliche Symptome auffallen und die unbedingt behandelt werden müssen. Daher ist bei neu auftretenden oder zunehmenden Veränderungen des Sehens eine Kontrolle bei einem Augenarzt immer dringend empfohlen! Nur ein Augenarzt kann andere Erkrankungen ausschließen und Floaters diagnostizieren.
Ähnliche Symptome: Glaskörperblutung
Eine Krankheit, die häufig von den Betroffenen mit Floaters verwechselt wird, ist eine Blutung im Augeninneren (Glaskörperblutung). Dies kann insbesondere in Folge eines Traumas oder einer Verletzung, aber auch bei Netzhautrissen oder anderen Grunderkrankungen (z.B. Diabetes mellitus) auftreten. Eine Erkrankung, die leicht mit den "tanzenden Mücken" verwechselt werden kann, sind Einblutungen im Glaskörper. Dabei kann Blut in den Glaskörper eintreten und den durchsichtigen Glaskörper trüben.
Floaters treten meist relativ plötzlich ein. Die Betroffenen sehen plötzlich zahlreiche kleine, schwarze Punkte oder einen Schleier. Oft wird dies auch als eine Art von „schwarzer Regen“ beschrieben, der plötzlich beginnt. Bei stärkeren Blutungen können auch größere Flecken wahrgenommen werden.
Eine Möglichkeit eine Glaskörpertrübung von einer Glaskörperblutung zu unterscheiden besteht darin, dass Glaskörperblutungen meist als großflächiger wahrgenommen werden und das gesamte Auge trüben. Im Unterschied zur harmlosen Floaters, sind Glaskörperblutungen jedoch ein Notfall und können unbehandelt schwerwiegende Folgen haben. Daher muss bei einer Zunahme oder dem Neuauftreten von Sehbeschwerden stets eine Kontrolle beim Augenarzt erfolgen. Dieser bei einer Blutung die Ursache umgehend ermitteln und behandeln.
Ähnliche Symptome: Netzhautablösung
Auch bei einer Netzhautablösung (Ablatio retinae) kann es zunächst zu ähnlichen Symptomen kommen. Zu den ersten Anzeichen einer Netzhautablösung gehört das Auftreten von Lichtblitzen, ein Flimmern aber auch ein Schleier oder Spinnennetz vor den Augen.
Manchmal kommt es in Folge eines Netzhautrisses auch zu leichten Blutungen, die ebenfalls als „herumschwirrende schwarze Flecken“ oder „Rußregen“ wahrgenommen werden.
Eine Möglichkeit eine Netzhautabhebung von Floaters zu unterscheiden, besteht darin, dass eine Netzhautablösung meist im dunklen stärker zu erkennen ist. Außerdem tritt eine Netzhautablösung fast immer nur einseitig auf, während „Mouches volantes“ oft beide Augen betreffen.
Ist die Netzhaut bereits abgelöst, klagen die Betroffenen meist über einen „schwarzen Vorhang“ oder eine „dunkle Wand“ die sich von einer Seite aus vor das Auge schiebt. Bei einer kompletten Ablösung können Teile aber auch das komplette Gesichtsfeld ausfallen.
Bei Symptomen wie „Rußregen“, „Lichtblitzen“ oder einem „Schatten im äußeren Gesichtsfeld“ muss daher immer sofort ein Augenarzt aufgesucht werden. Eine Netzhautablösung stellt einen Notfall dar, der oft operiert werden muss.
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Hinweis:   Bei neu aufgetretenen Sehveränderung ist immer eine zeitnahe Kontrolle bei einem Augenarzt dringend empfohlen
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Floaters – Ursachen & Risikofaktoren
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Der Glaskörper (Corpus vitreus) füllt das Innere des Auges aus. Er hat eine gelartige Substanz und befindet sich zwischen Linse und Netzhaut. Der Glaskörper besteht zu 98% aus Wasser und ist durchsichtig, damit das Licht durch das Auge auf die Netzhaut fallen kann. Der Glaskörper enthält außerdem Hyaluronsäure und zarte Bindegewebsfasern, die ebenfalls die Durchsichtigkeit des Glaskörpers ermöglichen. Außerdem ist der Glaskörper von einer hauchdünnen Membran umgeben, die an Netzhaut und Linse haftet und den Glaskörper so im Auge fixiert. An manchen Orten ist die Glaskörper fester mit der Netzhaut verbunden, insbesondere in der Netzhautmitte, am Sehnerv und in der Peripherie.
Im Alter verflüssigt sich der Glaskörper langsam. Dabei können sich die Fasern und Bestandteile des Glaskörpers verdichten. Irgendwann sind die so entstandenen Glaskörpertrübungen so dicht, dass Sie auch lichtundurchlässig werden. Bei Licht wird der Schatten der Glaskörpertrübungen auf die Netzhaut geworfen und von den Betroffenen als fliegende Mücken oder bewegende schwarze Punkte wahrgenommen. Insbesondere beim Blick auf eine neutrale Fläche (beispielsweise eine weiße Wand oder den Himmel können Glaskörpertrübungen auffallen.
Zusätzlich kann es aufgrund der Verflüssigung des Glaskörpers auch zu einer Glaskörperabhebung kommen. Dabei löst sich die Grenzmembran des Glaskörpers von der Innenfläche des Auges ab. Der hintere Teil des Glaskörpers, welcher am Sehnerv anliegt, kann nach einer hinteren Glaskörperabhebung eine ringförmige Verdichtung bilden. Diese wird auch als Weissring oder Martegiani Ring bezeichnet. Insbesondere zu Beginn kann eine solche Glaskörper-Grenzmembranabhebung von betroffenen Personen als besonders störend empfunden werden. In der Regel sinken Glaskörpertrübungen jedoch mit der Zeit ab und werden nicht mehr wahrgenommen.
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Floaters - Diagnostik
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Die Diagnose von Floaters ist eine Ausschlussdiagnose. Das bedeutet, dass der Augenarzt im Rahmen der Untersuchung kontrolliert, dass abgesehen von Glaskörpertrübungen, keine weiteren Erkrankungen vorliegen. Hierfür ist eine Untersuchung an der Spaltlampe notwendig. Dabei handelt es sich um ein spezielles Mikroskop welches es ermöglicht, die Innenseite des Auges, die Netzhaut, zu betrachten. Manchmal ist es zusätzlich eine Kontaktglasuntersuchung notwendig. Hierfür wird ihr Auge betäubt und anschließend eine Lupe auf ihr Auge aufgesetzt. So kann noch weiter in die Peripherie der Netzhaut gesehen werden.
Für diese Untersuchung ist es notwendig die Pupille mit Augentropfen zu erweitern. Durch die Augentropfen sieht man auch in den Stunden nach der Untersuchung für einige Zeit unscharf. Sie dürfen in dieser Zeit nicht selbst mit dem Auto fahren. Reisen Sie daher mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto an.
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