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iF01_Video
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Das Kennedy-Syndrom bzw. Foster-Kennedy-Syndrom ist die Kombination aus einer Optikusatrophie auf einer Seite und einer Stauungspapille auf der Gegenseite. Ursache ist meist eine Raumforderung in der vorderen Schädelgrube, zum Beispiel ein Meningeom, das einen Sehnerv direkt komprimiert und gleichzeitig den Hirndruck erhöht. Typische Befunde sind ipsilaterale Sehnervenatrophie, kontralaterales Papillenödem, oft ein Zentralskotom und teils auch Anosmie. Zur Diagnosesicherung dienen CT oder MRT. Die Therapie richtet sich nach der zugrunde liegenden Raumforderung, vor allem nach deren Ausdehnung und Dignität.
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Allgemeine Informationen
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Geschlecht
weiblich
Lokalisation
Netzhaut
Seite
beidseits
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