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Grauer Star

Antworten auf die häufigsten Fragen zum Thema Grauer Star

 

Grauer Star - Häufige Fragen

Wie macht sich Grauer Star bemerkbar?


Der Grauer Star ist, auch Katarkt genannt, wird durch eine Trübung der Linse ausgelöst. Die dadurch ausgelöste Brechung der Lichtstrahlen im Auge und führt zu den typischen Symptomen des grauen Stars: - Verschwommenes Sehen - Erhöhte Blendempfindlichkeit (z.B. beim Autofahren in der Nacht) - Farben, Konturen, Kontraste verblassen - selten Doppelbilder




Wann sollte der Graue Star behandelt werden?


Den Zeitpunkt der Operation bestimmen Sie als Patient weitgehend selbst. Spätestens sobald Sie das Gefühl haben, dass Ihr Sehvermögen so stark beeinträchtigt ist, dass es für Ihre täglichen Anforderungen nicht mehr ausreicht sollten Sie einen Termin zur Kontrolle bei Ihrem Augenarzt vereinbaren. Wenn Sie allerdings hohe Ansprüche an Ihr Sehen stellen, wie z.B. selber Auto fahren möchten, muss man den Operationszeitpunkt früher ansetzen. Gemeinsam mit Ihrem Augenarzt entscheiden Sie über den Zeitpunkt der Kataraktoperation.




Was geschieht bei der Operation des Grauer Stars?


Die modernste Operationstechnik bezeichnet man als Phakoemulsifikation. Dabei wird zunächst durch einen kleinen Schnitt, etwa 3mm langen Schnitt die Hornhaut und die Kapsel eröffnet. Anschließend wird die getrübte Augenlinse mit Ultraschall zerstört und abgesaugt. Dabei bleibt der Kapselsack erhalten. In diesen wird nun eine individuell für den Patienten ausgewählte Linse eingesetzt.Die Bügel der Linse werden im Kapselsack veankert. Eine Naht ist in den meisten Fällen nicht notwendig. Eine Operation des Grauen Stars dauert in der Regel etwa 20 bis 30 Minuten.




Worauf muss ich nach der Grauer Star Operation achten?


Achten Sie nach der Operation insbesondere auf folgende Punkte: - Nehmen Sie die verordneten Augentropfen - Halten Sie die Kontrolltermine ein - Vermeiden Sie Drücken und Reiben am Auge - Halten Sie die Augen sauber (Vermeiden Sie Schwimmen, Sauna, Schwitzen, etc.) Generell können Sie nach der Operation des Grauen Stars die Aktivitäten des täglichen Lebens ohne Einschränkungen wieder aufnehmen. Unproblematisch ist Bücken, Gymnastik und übliche Tätigkeiten in Haushalt und Garten. Auch Fernsehen und Lesen sind unmittelbar nach der Operation erlaubt. Im Freien ist es oft angenehm, bei starkem Sonnenlicht eine Sonnenbrille aufzusetzen. Notwendig ist dies jedoch nicht, da die implantierte Kunstlinse das schädliche UV-Licht absorbiert. Die vollständige Stabilität erreicht die Schnittwunde erst nach einigen Wochen. Leichte Berührung der Lider oder des Auges ist aber unbedenklich. Ein Fremdkörpergefühl oder ein Juckreiz der Wunde sind durchaus normal und verschwinden mit der Zeit. Nach einigen Tagen können Sie auch wieder in die Sauna gehen, schwimmen, tauchen und andere Sportarten ausüben. Die einzige Ausnahme ist das Autofahren! Autofahren ist erst nach der postoperativen Kontrolle durch Ihren Augenarzt erlaubt. Gelegentlich ist dies erst mit einer schwachen Brille möglich.




Wie sind die Erfolgsaussichten bei der Operation des Grauen Stars?


Mit der modernsten Operationsmethode ist die Komplikationsrate bei der Operation des Grauen Stars sehr gering. Bei über 90% aller Patienten wird eine deutliche Verbesserung der Sehkraft ermöglicht. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass keine anderen Augenerkrankungen zusätzlich zum Grauen Star vorliegen. Ihr Augenarzt kann Sie vor der Operation über ihre individuelle Situation informieren und Ihre offenen Fragen beantworten.